Azurit - Stein-Fibel

Banner der Bruderschaft Herzberg

 

 

Stein - Fibel

- Azurit -

 


Azurit - Foto von der Bruderschaft Herzberg Azurit - Foto von der Bruderschaft Herzberg

Azurit


Azurit-Kupfer - Foto von der Bruderschaft Herzberg Azurit-Gold - Foto von der Bruderschaft Herzberg

Azurit mit Kupfer   -   Azurit mit Gold     


Azurit-Malachit - Foto von der Bruderschaft Herzberg Azurit-Malachit - Foto von der Bruderschaft Herzberg

Azurit mit Malachit


Fotos: L.E.H.

 


Der Azurit; „lazhward“, persisch, „blaue Farbe“; ist ein weltweit, häufig vorkommendes, weiches, sprödes Mineral und Kupfererz. Charakteristisch ist seine glänzende tiefblaue Farbe und seine Kristallflächen, die mit glas- bis fettähnlichen Glanz sind. Er kann auch lasurblau und blau über hellblau und dunkelblau bis hin zu einem schwarzblau erscheinen. Azurit hat einen muscheligen Bruch und ist transparent bis durchscheinend. Er findet sich in Form kleiner, im Gestein eingebetteter Kristalle vor. Azurit kommt auch in Form kugeliger, nieriger oder pulvriger Mineral-Aggregate oder verwachsen mit Malachit vor und ist ein Bestandteil von Kupferpecherz. Außerdem kann Azurit mit den Mineralen Anglesit, Antlerit, Aragonit, Brochantit, Calcit, Chalkopyrit, Chrysokoll, Cerussit, Cuprit (Rotkupfererz), Dolomit, Kupfer (gediegen), Limonit, Malachit und Smithsonit (Galmei) auftreten. Durch Wasseraufnahme wandelt sich der Azurit in grünen Malachit um. Azurit ensteht durch chemische Verwitterung aus Chalkopyrit und anderen Kupfersulfiden, Kupfererzen. Ähnliche Minerale des Azurit sind Dumortierit, Malachit und Lapislazuli. Azurit kann mit blauen Mineralen, zum Beispiel, Hauyn, Sodalith, Dumortierit, Lapislazuli und Lazulith verwechselt werden. Azurit fluoresziert nicht.
Der Azurit erhielt seinen Mineralnamen 1824 in Anlehnung an seine Farbe.

Chemischen Zusammensetzung:  (CO3)2(OH)2;   Cu3(CO3)2(OH)2;   Kupfer, Kohlenstoff, Sauerstoff, Wasserstoff

Azurit besitzt giftige Inhaltsstoffe!

bergmännischen Bezeichnungen: Armenit, Bergblau, Blauer Malachit, Chessylith, Kupferblau, Kufperlapis, Kupferlasur, Lasurmalachit
Varietäten: Azurit-Rosasit-Reihe
Synonyme: Armenium, Armenischer Stein, Bergblau, Chessylith, Citramarin, Kupferblau, Kupferlasur

Durch die vielfältigen Minerale und Variationen des Azurits schauen Sie in der hiesigen "Stein-Fibel" nach den bestimmten Bezeichnungen. Da ist für "jeden" eine kleine Textur zu finden!

Der Azurit ist seit mehr als 4500 Jahren in den verschiedensten Kulturen der Welt bekannt. Er war auch als "Citramarin" bekannt. Der Azurit wurde als Schmuckstein und Farbpigment benutzt. Die Ägypter des Alten Reiches, ca. 2500 v. Chr., verwendeten das Mineral als Augenschminke, Khol bzw. Lidschatten und für Wandmalereien. Azurit wurde von den alten Römern und Griechen in der Medizin verwendet. Bei den Römern war Azurit als "Armenium" und "Armenischer Stein" bekannt. In den Wandmalereien, der Maya von Bonampak (300-900 n. Chr.), wurde Azurit nachgewiesen. Maler im Mittelalter (6.-15. Jhr.) und der Renaissance (15.-16. Jhr.) verwendeten pulverisierten Azurit als Pigment (Azurblau). Wegen seiner edlen, tiefblauen Farbe und seines hohen Preises fand Azurit besonders in kunstvoll ausgemalten mittelalterlichen Handschriften Verwendung. Auch in der historischen Klosterliteratur wurden Details und Ornamente in kaligrafischen Handschriften und für kleine Bildmotive Azurit-Pigmente benutzt. Der Maler Michelangelo (1475-1564) verwendete in seiner unvollendeten, römischen Grablegung Azurit-Pigmente für das leuchtendblaue Gewand der Maria Magdalena. Im alten China wurde Azurit während der Ming-Dynastie (1368 - 1644) zur Färbung von Vasen verwendet.
Mit der Erfindung von „Preußischblau“ Anfang des 18. Jahrhunderts verlor das Mineral in Europa seine Bedeutung als Pigment.

Azurit ist ein Kupfererz, das keine große wirtschaftliche Bedeutung hat. Heute wird Azurit, zum Beispiel, als Schmuckstein (Ringe, Ketten, Ohrringe, Anhänger und Armbänder), Farbpigment und für Minerliensammlungen verwendet.
Manipulationen und Imitationen sind vom Azurit bekannt. Zum Beispiel wird Azurit oft mit Kunststoff stabilisiert und Wachsen versiegelt. Auch Rekonstruktionen mit Azurit- und Malachitstaub sind bekannt. Azurit-Malachit-Imitation sind aus gefärbtem Kunststoff mit Barytpulver im Handel.

Der Azurit gehört zu den Heilsteinen. In der Esoterik gilt der Azurit als Stein der Erkenntnis und des geistigen Wachstums. Stärkt den Gerechtigkeitssinn, fördert die Konzentrationsfähigkeit und die geistige Aufnahmebereitschaft, das Vorstellungsvermögen und stärkt die allgemeinen Sinneswahrnehmungen. Er regt die Gehirn- und Nerventätigkeit an, lösst Blockaden und angestaute Gefühle. Zusammen mit dem Bergkristall (Quarz) und dem Rosenquarz soll der Azurit ein Schutzschild gegen elektromagnetische Strahlung bilden können. Er wirkt positiv auf das Nervensystem, auf die Sinneswahrnehmungen und Schilddrüsenfunktion. Wirkt entgiftend auf den Körper, und unterstützt positiv den Körper bei Krankheiten und nach Operationen.
Das Aufladen ist nicht notwendig, da tiefblaue Azurite wahre Energiebündel sind. Der Azurit gilt auch als Meditationsstein. Er entfaltet seine Wirkung am besten auf dem Kronen-Chakra.

 

Einen interessanten Text über den Edelstein "Azurit" finden Sie bei unserer Co-Autorin, Autorin und Schwester auf ihrer Homepage:

www. silberglanz.npage.de

 

Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden.
Ich weise Sie daraufhin, dass die Wirkung von harmonisierenden Edelsteinen & Edelmetallen wissenschaftlich nicht nachweisbar oder medizinisch anerkannt ist. Der Einsatz von harmonisierenden Edelsteinen & Edelmetallen ersetzt nicht einen ärztlichen Rat oder ärztliche Hilfe. Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass harmonisierende Edelsteine & Edelmetalle krankheitsvorbeugende und/oder krankheitslindernde und/oder krankheitsheilende Wirkungen haben.
Ich möchte darauf hinweisen, dass die herkömmliche ärztliche Behandlung weiter angewendet werden sollte.


Quellen:

  • wikipedia.org
  • mineralienatlas.de
  • steine-und-minerale.de
  • edelsteine.net
  • viversum.de


Copy by BRS.HBG

 


Facebook: Gefällt mir

Nach oben