Blei - Stein-Fibel

 

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Stein - Fibel

- Blei -

 

 


Blei - Foto der Bruderschaft Herzberg
Foto: L.E.H., 2017

 


Blei; plumbum (lateinisch) "Ziegel", "Barren" oder "Platten"; ist ein bläulich weißes, chemisches Element und ein giftiges Schwermetall. Blei ist ein unedles, weiches, sehr schweres, kubisch dichtes, diamagnetisches Schwermetall und hat einen niedrigen Schmelzpunkt. Frische Schnitte in Blei glänzen metallisch, laufen jedoch schnell unter Bildung einer matten Oberfläche (Bleioxid) an. In feinverteiltem Zustand ist Blei leichtentzündlich. Blei ist ein Endprodukt radioaktiver Elemente (Uran und Thorium) und kommt in der Erdkruste, zu anderen schweren Elementen (Quecksilber, Gold), häufig vor und tritt nur selten gediegen auf. In Bleierzen ist Blei als Galenit (Bleisulfid, Bleiglanz) zu finden. Blei zählt zu den Element-Mineralen (International Mineralogical Association (IMA)).
In Gesteinsproben vom Mond (im Mare Fecunditatis) wurde Blei gefunden.
Der deutsche Name Blei geht auf das indogermanische Wort "bhlei" (glänzen, leuchten) zurück.

chemisches Symbol: Pb

Bleierze und Bleimineralien: Anglesit (Bleivitriol); Boulangerit; Cerussit (Weißbleierz); Galenit (Bleiglanz-silberhaltig) - (bedeutenste Mineral); Krokoit (Rotbleierz); Lithargit; Massicotit; Pyromorphit; Vanadinit; Wulfenit; ... . Bis 2010 waren mehr als 500 Bleiminerale bekannt.

Synonyme: Grundblei, Grundlot, Lot, Seiger

Elementares Blei kann in Form von Staub über die Lunge aufgenommen werden. Blei wird kaum über die Haut aufgenommen. Elementares Blei in kompakter Form ist für Menschen nicht giftig. Metallisches Blei bildet an der Luft eine dichte, schwer wasserlösliche Schutzschicht aus Bleicarbonat. Einatembare Partikel von Blei und anorganische Bleiverbindungen sind von der MAK-Kommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft als krebserzeugend eingestuft.

Blei ist bereits zwischen 4000 und 3000 vor Christus bekannt. Bereits Hippokrates (um 460 v. Chr. - † um 370 v. Chr.) beschrieb Bleikrankheiten bei Arbeitern aus erzeugenden Industrie. Plinius (1. Jh.v.Chr.) und Dioskorides (1. Jh.n.Chr.) wiesen auf die Giftigkeit bleihaltiger Schminke hin.
Bleierze hatten einen wirtschaftlich nutzbaren Anteil von Silber, daher war die Gewinnung von Blei und Silber schon seit der Antike oft miteinander verbunden. Seit der römischen Bleiverarbeitung hat es zu einer, bis heute, nachweisbaren Umweltverschmutzung geführt. Eiskerne aus Grönland zeigen zwischen dem 5. Jh. v. Chr. und dem 3. Jh. n. Chr. einen messbaren Anstieg des Bleigehalts in der Atmosphäre.
In der frühen Bronzezeit wurde Blei verwendet, zum Beispiel, um Bronze zu erzeugen. Bereits die Babylonier kannten Vasen aus Blei. Die alten Ägypter verwendeten es zum Glasieren von Gefäßen. Die Assyrer führten Blei (abāru) ein. Die Römer verwendeten Blei als Material für Gefäße, Bleisärge, als Schleudergeschoss, für Plomben und Wasserleitungen, und wurde als Süßmittel zum Wein (sogenannter „Bleizucker“) hinzugegeben.
Blei hatte eine wichtige Bedeutung und wurde, zum Beispiel, zum Einfassen von Bleiglasfenstern (Kirchen) und für Bleidächer verwendet. Blei wurde auch für Projektile von Feuerwaffen verwendet. Eine große Gefahr bestand auch zwischen 1900 und 1958 infolge Verwendung bleihaltiger Farbstoffe für Gebäude und Schiffe. Blei hinterlässt auf Papier einen grauen Strich, daher wurde früher mit Blei geschrieben und gemalt. Der Name „Bleistift“ blieb bis heute erhalten, obwohl man seit langem dafür Graphit benutzt.

Mit Beginn der Industrie, es war damals das wichtigste Nichteisenmetall, wurde Blei in großen Mengen, zum Beispiel, für die chemische Industrie (Schwefelsäureproduktion, Sprengstoffherstellung) verwendet. Heutzutage wird Blei, unter anderem, in der Elektrotechnik, Maschinenbau, Bauwesen, Militärtechnik, Fahrzeugbau verwendet. Unter anderem im Strahlenschutz und für Autobatterien (Bleiakkumulatoren). Trinkwasserrohre aus Blei waren bis in die 1970er Jahre gebräuchlich. Blei unter Sauerstoff löst sich langsam auf, so dass bleierne Trinkwasserleitungen eine Gesundheitsgefahr darstellen.
In Deutschland gibt es nur noch zwei Schmelzhütten, die Blei aus Erz herstellen, andere Schmelzhütten recyceln alte Bleiprodukte (zum Beispiel: Autobatterien).

Schon von alters her weiß man von den verschiedenen Zusammenhängen und Heilwirkungen der Metalle und ihrer Verbindungen. Blei hat keine große Bedeutung im physischen, seelisch-geistigen und auch kosmisch-spirituellen Sinne in der Esoterik.

Ein alter Orakel-Brauch, der von den Römer kommt, ist das Bleigießen. Füssiges Blei (heute auch Zinn oder Kerzenwachs) wird in kaltem Wasser zum Erstarren gebracht. Die zufälligen, entstehenden Formen sollen Weissagungen über die Zukunft vorhersagen. Heute wird der Brauch noch zu Neujahr geübt.
Andere Quellen sagen: Der alte Orakel-Brauch wird teils den Babylonien, teils den alten Griechen zugeschrieben. Der Brauch ist ursprünglich nicht um eine Deutung zum Jahreswechsel für das kommende Jahr hervor zusagen, sondern um Hinweise auf Glück oder Verluste bei Feldzügen zu erhalten, um Ernten vorauszusehen und vieles mehr. Im Mittelalter wurde Blei gegossen, um über die Ursachen und den Verlauf einer Krankheit Aufschluss zu erhalten. Von der Kirche wurde die Sitte als Teufelswerk bezeichnet. Der Menschen soll mit üblen Dämonen im Bunde gewesen sein.
Deutungen von gegossenen Figuren sind, zum Beispiel, Eule - Glück bei Plänen für die Zukunft; Biene - bevorstehende Hochzeit; Blume - neue Freundschaft; Baby - friedliches Zuhause; Fass - finanzielle Sicherheit; Hirsch - Aussicht auf Gewinne; Hufeisen - Erfolg im Beruf oder bei geplanten Geschäften. Die Liste ist endlos.

Auch in der Alchemie, der "Goldmacherkunst", wird Blei verwendet und spielt eine wichtige Rolle. Auf Grund seiner Ähnlichkeit zu Gold galt Blei als Ausgangsstoff für die Goldsynthese. Sie wollten mit chemischen Substanzen oder mit Hilfe des "Stein der Weisen" unedle Metalle, wie zum Beispiel Blei in Gold umverwandeln. Blei hat auch eine wichtige Schutzfunktion. Blei dient der Einhüllung strahlender oder giftiger Substanzen. Substanzen wie z.B. Schwefelsäure werden in Bleibehältern bearbeitet und verwahrt.
In der spirituelle Alchemie ist Blei für die Verwandlung des Menschen erforderlich. Das alchemistische Symbol für Blei ist eine stilisierte Sichel (Saturn).
 Alchemisten experimentier(t)en, mit so ziemlich allen ihnen zur Verfügung stehenden Materialien. Auch wenn es so mancher Akademiker heute nicht gerne hört: Alchemisten waren akribische Wissenschaftler, Forscher und Vordenker, zum Beispiel, auch für unser heutiges Periodensystem!

 

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Ich möchte darauf hinweisen, dass die herkömmliche ärztliche Behandlung weiter angewendet werden sollte.


Quellen:

  • wikipedia.org
  • Lehren des Hermes Trismegistos, Urvaters der Alchemie, Hermetische Schriften
  • Tabula Smaragdina
  • Schätze der Alchemie - Metall-Essenzen, Ulrich Arndt, Hans Nitsch Verlag
  • michael-nagel-spagyrik.com
  • viversum.de
  • seilnacht.com

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