Lösskindl - Stein-Fibel

 

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Stein - Fibel

- Lösskindl - Osteokolle -

 

 


Lösskindl - Foto der Bruderschaft Herzberg
Foto: L.E.H., 2017

 


Löss(ß)kindl, Lößpuppen und Lößmännchen - Osteokolle

In lößreichen Gebieten werden immer wieder Objekte gefunden, die Ähnlichkeit mit Versteinerungen haben. Lößkindel werden auch Lößmännchen oder Lößpuppen genannt. „Lößkind(e)l“, „Lößmännchen“ oder „Lößpuppen“ sind eine Regionale Bezeichnung, diese Objekte sind Osteokolle, osteon (griechisch) „“, kolla „Leim“. Der Begriff "Osteokolle" geht wahrscheinlich auf Anselmus de Boodt, 1609 zurück, nach anderen Quellen auf Conrad Gessner, 1565.
Die Lößkonkretionen sind rundlich und unregelmäßig, erinnert häufig an Puppen, teilweise auch armlos, Raupen, Würmer, Ingwerknollen oder Knochen. Namengebend waren Puppen ähnelnde Kalkkonkretionen und auch Knochen. Die Größen, die Lößkindel erreichen können, betragen wenige Zentimeter. Lösskindl sind kirschen- bis birnengroße, knollenförmige Anreicherungen von Calciumcarbonat (Carbonatkonkretion) in Löß, die durch Lösung von Kalk im oberen Teil eines Lößprofils und Ausfällung im unteren Teil entstehen. Lößkindel werden als kalkhaltige Konkretionen aus Löß definiert. Unter Löß wird ein unverfestigt und nicht geschichtet, kalkhaltiges, gelblich-ockerbraunes Lockersediment verstanden. Die Korngröße von Löß ist 0,002 bis 0,63 mm, vorwiegend aber 0,02 bis 0,05 mm. Die Zusammensetzung von Löß variiert mit dem Mineralbestand und besteht zu 60 bis 70 % aus Quarz und Glimmerminerale, Feldspäte und kalkhaltige Minerale (z.B. Calcit). Der Kalk lagert sich bevorzugt um kleine Steinchen an.

Der Theologe Thomas Erastus berichtete 1590 über verkalkte Wurzeln, die er als „lapis sabulosus“ bezeichnete. Pulverisierte Osteokollen sind im Mittelalter als Heilmittel bei Knochenbrüchen verwendet worden. Löß wurde erstmalig, 1852, von Ernst Heinrich von Dechen beschrieben.
Aufgefundene Lösskindel, zum Beispiel, auf Äckern wurden zu früherer Zeit für den Bau von kleinen Kapellen verwendet, solche Kapellen findet man, zum Beispiel, noch heute im Kraichgau, in den ländlichen Gebieten.

Heute wird Löss, zum Bespiel, in der Landwirtschaft (Ackerfläsche), für die Quartärforschung (Archiv pleistozäner Klima- und Umweltzustände) und in der Medizin (Heilerde) verwendet.

In der Esoterik wird Lößkindl als Heilstein verwendet. Zum Beispiel, soll der Stein sehr erdend sein und Naturverbindend wirken. Lößkindl soll unseren Körper mit der Natur in Einklang bringen. Auch soll Lößkindl beruhigend wirken und inneren Frieden schenken. Außerdem soll Löß als Heilerde gegen Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden helfen und positiv bei Durchfallerkrankungen wirken. Heilerde aus Löss soll Akne, Entzündungen, Haut-, Muskel- und Gelenkbeschwerden positiv beeinflussen.

 

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Ich möchte darauf hinweisen, dass die herkömmliche ärztliche Behandlung weiter angewendet werden sollte.


Quellen:

  • spektrum.de
  • steine-und-minerale.de
  • heilsteine.info
  • verschiedene Esoterik-Publikationen

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