Meteorit - Stein-Fibel

 

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Stein - Fibel

- Meteorit -

 

 


 Gesteinsmeteorit - Foto der Bruderschaft Herzberg
Gesteinsmeteorit (nicht magnetisch)

Foto: L.E.H.

 


Ein Meteorit; "meteoros", griechisch, "emporgehoben", "hoch in der Luft"; ist ein Festkörper kosmischen Ursprungs, der die Erdatmosphäre durchquert und den Erdboden erreicht hat. Er besteht überwiegend aus Silikatmineralen (vielkörnige Mineralaggregate) oder einer Eisen-Nickel-Legierung. Meteoriten werden unabhängig von ihrer chemischen Zusammensetzung zu den Gesteinen gezählt.

Beim Eintritt in die Erdatmosphäre werden die Meteoriten sehr stark erhitzt, wodurch sie an der Oberfläche teilweise schmelzen bzw. verdampfen. Da der Sturz durch die Erdatmosphäre nur einige Sekunden dauert, kann sich das Innere nicht nennenswert erwärmen. Erst nach dem Aufschlag kann entstandene Reibungswärme in das Innere des Meteoriten abgegeben werden, dabei bleibt das Innere relativ kühl und unverändert.

 

Variationen, nach inneren Aufbau:

  • undifferenzierte Meteoriten - Chondrite: Steinmeteoriten; durch Kernfusion entstanden; häufigsten gefundenen Meteoriten; nicht magnetisch
  • differenzierte Meteoriten: Eisen-Meteoriten (Eisen-Nickel-Legierung); Stein-Eisen-Meteoriten; nichtchondritischen Steinmeteoriten (Achondrite); von Asteroiden, Mars, Erdmond, Himmelskörpern mit schalenartigen Aufbau; meist magnetisch
     

Die Entscheidung, ob ein gefundenes Gesteinsstück tatsächlich ein Meteorit ist, kann nur vom Fachmann getroffen werden.

Die meisten Meteoriten sind Bruchstücke von Asteroiden und stammen aus dem Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Meteoriten enthalten das älteste Material unseres Sonnensystems, das zusammen mit diesem vor 4,56 Milliarden Jahren entstanden ist. Ähnlich altes Material findet sich auch in Kometen. Wissenschaftlich nachgewiesen sind Meteoriten vom Mond (Mondmeteoriten), vom Mars (Marsmeteoriten) und Merkur (ist umstritten). Bisher wurden keine Meteoriten gefunden, die nachweislich von Kometen oder gar aus dem interstellaren Raum stammen.
Meteoriten fallen gleichmäßig überall auf die Erde. Meteoriten haben eine typisch schwarze Schmelzkruste.
Meteoriten können, unter anderem, "solaren" und "vor-solaren" Staub, Elemente (z.B. Krypton), Minerale (z.B. Forsterit), Spuren von außerirdischem Wasser, Reste von Kohlenstoff mit seltenen organischen Verbindungen, "CAI-Einschlüsse" (Calcium- und Aluminiumreichen Materialien) und Isotope (z.B. Aluminium-Isotop Al-26) mit sich führen.

Die wissenschaftliche Erforschung von Meteoriten begann Ende des 18. Jahrhunderts. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts wurden Meteoriten überwiegend "Meteorsteine" genannt, davor waren auch die Bezeichnungen "Aerolith" (Luftstein) und "Uranolith" (Himmelsstein) verbreitet.

"Die ältesten auf der Erde gefundenen Überreste von Meteoriten sind "fossile Meteoriten", die einen Stoffaustausch mit dem Gestein, in das sie eingebettet sind, erfahren haben und deren meteoritische Herkunft nur noch an ihrer Struktur zu erkennen ist. In Kalksteinschichten in Schweden sind, zum Beispiel, eingebettete Fragmente von fossilen chondritischen Meteoriten gefunden worden, die vor etwa 450-480 Millionen Jahren auf die Erde gefallen sind."

"Sollte ein größerer Meteorit niedergehen, könnte das beträchtliche Verluste von Menschenleben zur Folge haben. Meteoriten mit einer Masse von über 100 Tonnen werden durch die Atmosphäre nicht mehr abgebremst, deshalb wird beim Auftreffen auf die Erdoberfläche ihre kinetische Energie explosionsartig freigesetzt, wodurch es zur Bildung von Einschlagkratern kommt. Derartige Einschläge können eine globale Naturkatastrophe verursachen und ein Massenaussterben von Menschen, zahlreicher Pflanzen- und Tierarten zur Folge haben."

Bereits in prähistorischer Zeit waren Meteoriten Gegenstand von religiösen Kulten, zur Herstellung von Kultgegenständen, Werkzeugen und Waffen, wie Funde in Grabstätten der Alten Ägypter und der Sinagua-Kultur belegen. Eisenperlen mit einem hohen Nickelgehalt sind in einem Gräberfeld, aus der Zeit von 3500 bis 3000 v. Chr., bei Gerzeh (Ägypten) gefunden worden.Eine Dolchklinge wurde in der Grabkammer des Pharaos Tutanchamun gefunden. Es wird angenommen, dass sie aus meteoritischem Eisen gefertigt worden ist. Der Meteorit "Winona" wurde in einem Steinbehälter in einem prähistorischen Grab in Pueblo (Arizona), 1928, gefunden. Offenbar diente er kultischen Zwecken. Nach Berichten von dem griechischen Schriftsteller Plutarch soll ein schwarzer Stein, etwa 470 v. Chr., in Phrygien herabgefallen sein. Dieser Meteorit wurde der Göttin Kybele verehrt, bis er nach der Übernahme, im Jahr 204 v. Chr., durch die Römer, den sie "Mater Deum Magna Ideae" nannten, in einer großen Prozession nach Rom gebracht wurde, wo er weitere Jahrhunderte verehrt wurde. Nach einem Bericht von Diogenes von Apollonia soll ein Meteorit auf die Halbinsel Gallipoli als „Fall eines erloschenen Sterns“ gefallen sein (um 465 v. Chr.).
Bei dem in der Kaaba, dem zentralen Heiligtum des Islam, eingemauerten schwarzen Stein "Hadschar al-Aswad" handelt es sich möglicherweise um einen Meteoriten, was allerdings wissenschaftlich nicht gesichert ist.
Eine Auswertung früher chinesischer Aufzeichnungen durch die Meteoritenforscher ergab 337 beobachtete Meteoritenfälle zwischen 700 v. Chr. und 1920. Der Meteorit "Nogata", im Jahr 861 n. Chr., ist der früheste beobachtete Fall, von dem heute noch Material exestiert.
Das erste Objekt, in der Antarktis, wurde 1912 gefunden (Adelie Land-Meteorit). Der weltweit größte Meteorit "Hoba" (Eisenmeteorit, 60 Tonnen) wurde 1920 in Namibia gefunden, wo er heute noch liegt. Der erste registrierte Meteorit in Europa ist 1400 n. Chr. in Elbogen (Böhmen), gefallen; noch Material vorhanden.
Berichte vom Himmel gefallene Steine oder Eisenmassen wurden von Wissenschaftlern meist als Aberglaube abgetan. Meteoriten waren atmosphärischer Ursprung. Behauptungen, dass Meteoriten außerirdischen Ursprungs seien, wurden auch von aufgeklärten und gebildeten Menschen mit Spott und Polemik beantwortet. Bereits im 18. Jahrhundert, vor der Erkenntnis, dass Meteorite extraterrestrischen Ursprungs sind (Ende 18.Jhr.), wurden die ersten Meteoritensammlungen gegründet.

Heute wird das sogenannte "Meteoriteneisen" als Schmuck oder als Teil von handgemachten Messern verwendet. Ätzt man Meteoriteneisen mit Säure, zeichnet sich ein Muster ab, da die verschiedenen Metalle unterschiedlich stark von der Säure angegriffen werden. Bei dieser "Widmanstätten-Struktur" spricht man auch von "Meteoritendamast".

In der Esoterik galten Meteoriten als heilig und als „Himmelboten“. Sie wurden als göttliche Objekte verehrt oder aus ihnen wurden Ritualgegenstände hergestellt. Meteoriten strahlen auch heute noch eine deutlich fühlbare, besondere Energie aus, stärker als große Edelsteine.

Meteoriten sollen das Bewusstsein, die Inspiration und den Ideenreichtum vergrößern. Sie sollen die Einsicht in das Sein zeigen, die geistig-telepathische Kommunikation und die Wahrnehmung der geistigen Dimension fördern, aber auch die Begegnung und Gemeinschaft mit dem Grenzenlosen auf kosmischer Ebene.
Meteoriten beflügeln die Fantasie, erzeugen Harmonie in uns selbst, stärken das Bewusstsein und helfen bei einem Neuanfang im Leben.

Es werden heute noch alchemistische Meteoriten-Essenz hergestellt.
Meteoriten enthalten Informationen vom Schöpfungsprozess unseres Sonnensystems. Nach der Alchemie stellen diese den "status nascendi" dar, die „Ur-Geburt“, in der sich erste Stoffe und Energien verbinden und eine Substanz "gebären". Die alchemistische Aufbereitung des Meteoriten als Essenz macht diese seltenen materiellen Bestandteile und im Energetischen diesen enthaltenen Schöpfungsimpuls als Information verfügbar. Mit der Essenz kann man sich mit dem göttlichen Schöpfungsimpulses unseres Sonnensystems verbinden.

Während der Meditation öffnet der Meteorit den Geist und stärkt das Bewusstsein. Der Meteorit kann für alle Chakren verwendet werden; besonders wirkt er auf den Solarplexus-Chakra.


Siehe "Eisen", "Forsterit", "Kohlenstoff" und "Mondgestein"  in der hiesigen Stein-Fibel!

 

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Ich weise Sie daraufhin, dass die Wirkung von harmonisierenden Edelsteinen & Edelmetallen wissenschaftlich nicht nachweisbar oder medizinisch anerkannt ist. Der Einsatz von harmonisierenden Edelsteinen & Edelmetallen ersetzt nicht einen ärztlichen Rat oder ärztliche Hilfe. Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass harmonisierende Edelsteine & Edelmetalle krankheitsvorbeugende und/oder krankheitslindernde und/oder krankheitsheilende Wirkungen haben.
Ich möchte darauf hinweisen, dass die herkömmliche ärztliche Behandlung weiter angewendet werden sollte.


Quellen:

  • wikipedia.org
  • horusmedia.de
  • edelsteine.net
  • diverse Esoterik-Publikationen

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