Türkis - Stein-Fibel

 

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Stein - Fibel

- Türkis -

 

 

 


 Türkis - Foto der Bruderschft Herzberg
Foto: L.E.H., 2017

 


Türkis, "kallainos" (altgriechisch) „blau und grün schillernd“, "callaina" (lateinisch), ist ein selten vorkommendes Mineral, was wasserhaltiges Kupfer-Aluminium-Phosphat, der „Phosphate, Arsenate und Vanadate“ ist. Anstelle von Aluminium kann Eisen eingebaut sein. Der Türkis ist blaugrün, grau, fleckig (Pyrit (goldfarbend), Limonit (braun) oder Manganoxid (schwarz)), perlmuttartig mit matten, undurschsichtigem, wachsartigem Glanz. Bei langwelligem UV-Licht fluoresziert Türkis grün, gelb oder hellblau und bei kurzwelligem UV-Licht oder Röntgenstrahlen fluoresziert er nicht. Bei Wärme, zwischen 200 und 600 °C, zerfällt der Türkis zu einem schwarzen Pulver.

Türkise sind giftig!

chemischen Zusammensetzung: CuAl6(PO4)4(OH)8·4H2O
chemische Formel: Cu(Al,Fe)6(PO4)4(OH)8·4H2O / CuAl6[(OH)2/PO4]4 x 5H2O + Ca,Cr,Fe,Mn,S

Um 1806 wurde die Bezeichnung "Kallait" für Türkis benutzt, diese ist heutzutage jedoch kaum noch im Gebrauch. Seiner charakteristischen blaugrünen Farbe, verdankt der Türkis, seinen Namen. Anfang des 13. Jahrhunderts kam die Bezeichnung "turkoys" (französisch) auf, die sich ab dem frühen 15. Jahrhundert in die Bezeichnung "pierre turquoise" (türkischer Stein) wandelte.

Synonyme: Agaphit, Arizonit, Bisbee Blue, Callaina, Chalchuit, Johnit, Henwoodit, Kallait
Varietäten: Henwoodit, Rashleighit (Rashleigit, Eisentürkis), Chalkosiderit (blau (Kupfer), grün (Eisen oder Aluminium); kann auch weiß bis hellblau, bis tiefblau, grün-blau und gelb-blau sein), Agapit (Agaphit) und Johnit (glasartig)

Türkise können, unter anderem, mit Amazonit, Chrysokoll, Faustit, Hemimorphit, Lazulith, Serpentin, Smithsonit, Utalith, Variscit, Vivianit, sowie mit Amatrix (American Matrix) verwechselt werden.

Türkis zählt zu den ältesten Schmucksteinen und wird seit dem Altertum vieler Völker, zum Beispiel, bei den vor-kolumbianischen Mesoamerikaner, Perser und Mesopotamier, im Indus und im antiken China verwendet. Im Alten Ägypten, ist der Türkis, ab etwa 5500 v. Chr., als Schmuckstein, verwendetet worden. Seit über 3000 Jahren wird in China Türkis abgebaut und wird, zum Beispiel, für Schnitzereien verwendet. In Tibet wird der grüne Türkis schon lange geschätzt und verwendet. Bei den Azteken und andere amerikanische Kulturen, wurde ab dem 11. Jahrhundert, Türkis, unter anderem, für rituelle Zwecke und Schmuck verwendet. Auch die Pueblo, Dine und Apachen verwendeten den Türkis als Schmuckstein. Die Apachen sagten ihm unterstützende Kräfte beim Bogenschießen nach. Die Anasazi sind durch Türkishandel sehr reich geworden. Marco Polo berichtete von Funden im heutigen Sichuan. Auch in der Bibel wird der Türkis genannt, zum Beispiel, im Exodus (28:15-30).
In Europa war der himmelblaue Türkis, ab der Biedermeierzeit, 1815 bis 1848, beliebt. Türkis war in Indien und in Japan bis zum 18. Jahrhundert unbekannt. Bei den Navajo und anderen südwestamerikanischen Indianerstämmen wird der Türkis ab dem 19. Jahrhundert verwendet.
Dem Türkis wurde von vielen dieser Völker prophylaktische Fähigkeiten nachgesagt und soll angeblich, je nach Gesundheitszustand des Trägers, seine Farbe ändern und vor bösen Mächten schützen.

Heute wird Türkis ausschließlich zu Schmucksteinen verarbeitet, so zum Beispiel, für Silberringe, Armbändern, für Halsketten und vielem Anderen. Der himmelblaue Türkis ist am begehrtesten. Je grüner, heller oder gesprenkelter der Stein ist, desto weniger wert ist er. Das Material vom Türkis neigt dazu, nach einiger Zeit zu verblassen.
Bei den Zuni wird der Türkis für Schnitzereien im Fetischismus benutzt, wobei tiefblaue Töne als wertvoll angesehen werden. Bei Künstlern sind grünstichige oder gelbe Türkise beliebt. In Tibet und der Mongolei werden grüne Türkise bevorzugt.
Seit den Alten Ägyptern wird der Türkis künstlich hergestellt und imitiert. Und Seit 1972 kann man synthetischen Türkis herstellen. Experten können solche Stücke nicht von echten natürlichen Steinen unterscheiden. Türkise werden gefälscht und imitiert aus folgendem: Calcit, Chalcedon, Howlith und Magnesit, Glas, Pozellan; synthetitscher als Neolith, Neotürkis oder Reese Türkis.

Seit Jahrhunderten gilt der Türkis im Schamanismus und der Esoterik als mächtiger Schutz- und Heilstein, der Glück bei der Jagd bringen, vor Schaden und Krankheiten (Hals, Lunge, Herz, Zähne, Haut) bewahren soll und der vor Gefahren warnen soll. Der Türkis soll helfen, zum Beispiel, bei entzündlichen Erkrankungen, Stimmungsschwankungen, Antriebslosigkeit. Er wirkt bei Müdigkeit und Erschöpfung aufmuternd und steigert das Selbsbewusstsein und hilft gegen Depressionen. Auch soll der Türkis bei Übersäuerung neutralisierend wirken und wirkt lindernd bei Rheuma, Gicht, Magenbeschwerden und Virusinfektionen. Zudem stärkt der Türkis den Blutkreislauf, fördert die Entgiftung und sorgt für ausreichend Nährstoffe und Energie im Körper. Der Türkis zählt zu den zwölf Hauptsteinen und wirkt am besten auf dem Halschakra. Auch für die Meditation ist der Türkis gut geeignet. Er öffnet die Augen und zeigt die Realität.
Türkise dürfen nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden! Edelsteinwasser, Essenz, Elixier aus Türkis ist nicht zu empfehlen! Der Stein ist giftig und sollte daher nicht mit Wasser in Kontakt kommen!

 

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Ich weise Sie daraufhin, dass die Wirkung von harmonisierenden Edelsteinen & Edelmetallen wissenschaftlich nicht nachweisbar oder medizinisch anerkannt ist. Der Einsatz von harmonisierenden Edelsteinen & Edelmetallen ersetzt nicht einen ärztlichen Rat oder ärztliche Hilfe. Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass harmonisierende Edelsteine & Edelmetalle krankheitsvorbeugende und/oder krankheitslindernde und/oder krankheitsheilende Wirkungen haben.
Ich möchte darauf hinweisen, dass die herkömmliche ärztliche Behandlung weiter angewendet werden sollte.


Quellen:

  • wikipedia.org
  • naturalis historia; Plinius
  • BIbel
  • viversum.de
  • vistano.com
  • bestofspirits.at

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