Zellendolomit - Rauhwacke - Stein-Fibel

 

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Stein - Fibel

- Zellendolomit - Rauhwacke -

 

 


 Rauhwacke - Foto der Bruderschaft Herzberg
Foto: L.E.H., 2017

 


Als Zellenkalk, auch Rauwacke, Rauhwacke, Rauchwacke, Zellendolomit, wird löcherig-zellig-porös gewordener Dolomit, Kalkstein oder Sedimentgestein bezeichnet. Die Rauwacke, nicht zu verwechseln mit Grauwacke, ist ein Gestein, das ursprünglich neben Dolomit bzw. Calzit, Gips oder Anhydrit enthält. Bei der chemischen Verwitterung der Rauwacke wird der Gips schnell gelöst. Die Brekzien selbst werden dabei auf tektonische Prozesse zurückgeführt oder als Lösungskollaps-Brekzien einer Carbonat-Evaporit-Abfolge gedeutet. Der Zellenkalk ist ein typisches Gestein, zum Beispiel, des Mittleren Muschelkalks und des Zechsteins, der meist ocker-gelb bis gelb ist. Rauwacke kann mit Kalktuff verwechselt werden.

Varietäten: Dolomit, Kalkstein, Tuff (veraltet)

Rauhwacke wird seit Jahrhunderten, bei den Römern ( ab etwa 300 v. Chr.), durch das ganze Mittelalter (6. und 15. Jh.) und in der Neuzeit (15. zum 16. Jh.) bis in die ersten Jahrzehnte unseres Jahrhunderts, als ein vielverwendeter Baustoff verwendet. Zwischen Rauwacke und Kalktuff wurde erst ab der Neuzeit unterschieden.

 

Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden.
 


Quellen:

  • Rauhwacke, ein historischer Werkstein, Francis de Quervain, 1976
  • spektrum.de
  • mineralienatlas.de
  • wikipedia.org
  • Allgemeine Geologie, D. Richter, 1985
  • duden.de
  • worterbuchdeutsch.com

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