Quarz - Stein-Fibel

 

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Stein - Fibel

- Quarz -

 

 


Quarz - Foto von der Bruderschaft Herzberg Quarz-Bergkristall - Foto von der Bruderschaft HerzbergQuarz-Silicium - Foto von der Bruderschaft Herzberg Quarz - Foto von der Bruderschaft Herzberg

Quarzkristalle

 
Quarz-Blau / Natur - Foto von der Bruderschaft Herzberg

blauer Naturquarz
 

Quarz-Bergkristall - Foto von der Bruderschaft Herzberg

  Quarz - Bergkristall - Foto von der Bruderschaft Herzberg Quarz - Bergkristall - Foto von der Bruderschaft Herzberg

Trommelstein unbeleuchtet   -   durchleuchtet                        
 

Quarz - Bergkristall - Foto von der Bruderschaft Herzberg Quarz - Bergkristall - Foto von der Bruderschaft Herzberg

Trommelstein unbeleuchtet   -   durchleuchtet                          


Quarz mit Fluden u. Kalk - Foto von der Bruderschaft Herzberg Quarz mit Fluden u. Kalk - Foto von der Bruderschaft Herzberg

Quarz mit Fluden u. Kalk


Milchquarz - Foto von der Bruderschaft Herzberg Quarz - offen - Foto von der Bruderschaft Herzberg

  Milchquarz   -   Quarzbruch

Foto:s: L.E.H.

 


Quarz, (Tiefquarz oder α-Quarz), ist ein farbenvielfältiges, muscheliges, sprödes, durchsichtig bis undurchsichtig, glasglänzendes Mineral und Kristall. Es ist das zweithäufigste Mineral der Erdkruste nach den Feldspaten. Reiner Quarz ist vollkommen transparent und farblos und wird als Bergkristall bezeichnet. Quarze sind meist milchig trüb (Milchquarz) (Einschlüsse von Flüssigkeiten und Gasen) und erscheinen im Gestein grau. Die Farbe von Quarz ist bedingt durch Beimengungen diverser Elemente oder Fehlern im Kristallgitterbau sehr unterschiedlich - rosa, durchsichtig, gelb, weiß, grau, rot, grün, braun und schwarz. Quarz kann mit Calcit verwechselt werden.

Die Wortherkunft ist unklar. Möglicherweise kommt es von "tvurdu" (altslawisch; „hart“), "quarz, quärz" (mittelhochdeutsch) und entstammt der älteren Bezeichnung "quaterz" oder "quaderz" (böses Erz), oder ist das Wort aus "gewärz" (Auswuchs), das sich bis ins 16. Jahrhundert hielt.
 

chemischen Zusammensetzung:   SiO2

 

Variitäten:   Achat, Amethyst, Ametrin, Aventurin-Quarz, Blauquarz (Saphirquarz, Krokydolith-Quarz, Dumortierit-Quarz, Dumortieritquarz), Brasilit, Chalcedon, Citrin, Eisenkiesel, Erdbeerquarz, Falkenauge, Flint, Heliotrop, Hornstein, Jaspis, Karneol (Carneol, Sarder), Katzenaugen-Quarz, Mantelquarz, Mikroquarz, Milchquar, Moosachat, Nickelquarz, Onyx, Prasem (Smaragdquarz), Prasiolith (Grünquarz), Quarzin, Rauchquarz (Morion), Rosenquarz, Sardonyx, Schneequarz, Tigerauge.


Durch die vielfältigen Varianten des Quarzes schauen Sie in der hiesigen "Stein-Fibel" nach den bestimmten Quarzen. Da ist für "jeden" eine kleine Textur zu finden! - Siehe besonders "Quarzkies" und "Quarzit" in der hiesigen Stein-Fibel!

Quarz wurde in der Altsteinzeit von den Vertretern der Gattung Mensch als Rohstoff für vielerlei Werkzeuge und Waffen verwendet, zum Beispiel für Messer, Schaber, Projektilspitzen, Schlagsteine und Kochsteine.
Quarz wird seit alters her als Schmuckstein Genutzt. Quarz war im Mittelalter eine Bezeichnung für alle Kristalle und wurde im 16. Jahrhundert auf den Begriff "Bergkristalle" eingeschränkt.
Bergkristalle wurden seit jeher in religiösen, spirituellen und schamanischen Zeremonien verwendet, um Lebewesen und Gegenstände von negativen Energien zu reinigen und um schwarze Magie, Flüche und Zauber aufzuheben. Die Griechen nannten den Bergkristall „krystallos“ (Eis). Die Römer glaubten, er sei der Sitz der Götter, welcher ihnen Mut, Weisheit und Treue in der Liebe verleihen könne. Die Indianer legten diesen heiligen Stein zu Neugeborenen in die Wiege, und Buddhisten nutzten ihn, um sich mit seiner Hilfe in der spirituellen Praxis höher verbinden zu können. Bergkristalle waren einer der Hauptsteine der alten Hohepriester. Die Kugeln von Hellseherinnen bestehen seit jeher aus Bergkristall. Bei den Ägyptern und Römern, Azteken, Mayas, Kelten, tibetanischen Buddhisten, Aborigines, amerikanischen Indianern und afrikanischen Stämmen war der Bergkristall ein Instrument zur Diagnose von Krankheiten.

In der Industrie ist Quarz eines der wichtigste Minerale und hat gleichermaßen als Baustoff wie als Rohstoff für die Keramik-, Glas- und Zementindustrie weltweite Bedeutung und ist ein Rohstoff zur Gewinnung von Silicium.
Quarzkristalle werden auch künstlich hergestellt, zum Beispiel, für piezoelektrische Anwendungen (Quarz-Uhr).
Quarzvarietäten, wie der Achat, der violette Amethyst, der zitronengelbe Citrin, der blutrote Jaspis oder der schwarz-weiß gestreifte Onyx werden in der Schmuckindustrie zu Schmucksteinen verarbeitet.

In der Esoterik gilt reiner Quarz "Bergkristall" als Heilstein und Schutzstein und ist derjenige, der Energien am kräftigsten verstärkt. Der Bergkristall ist ein Lichtstein, ein "Stein des Wissens", und Meditationsstein. Seine Bedeutung ist äußerst vielseitig und kräftig. Der Kristall überträgt Energien und Informationen. Er eignet sich von allen Steinen am besten, um Informationen aufzunehmen und weiterzugeben, fast wie ein Programmiermedium. Er kann die Energie bzw. Informationen speichern, kompensieren und wieder abgeben, wird sie deutlich verstärken und auf ein neues, möglichst hohes bzw. optimales Niveau anheben. Der Bergkristall hilft auf den Weg zu unserem Selbst und verschafft Klarheit und Ordnung, beruhigt die Seele und harmonisiert das Energiesystem. Der Bergkristall ist, dass er auf alle unsere Körperchakren, vom Scheitel bis hinab zu den Füssen, gleichsam einwirkt. Er wirkt damit auf unsere gesamten Inkarnation ein. Somit ist der Bergkristall ein Stein für alle Chakren.
Ihm wird nachgesagt: das er vor schädlichen Strahlen bewahren, Kopfschmerzen und verschiedene Entzündungen lindern soll und Leber und Niere reinigen und die Durchblutung (Krampfadern) stärken soll. Weiterhin wird dem Bergkristall nachgesagt, das er die Bewusstseinserhöhung fördert, gegen Geschwüre, für die Augen und bei Beschwerden von Herz und Magen hilft. Er wird als Mittel gegen Übelkeit, Durchfall und Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Weiterhin hilft der Bergkristall gegen Fieber.


Hildegard von Bingen (1098-1179) "Der Bergkristall"

"Der Kristall entsteht aus besonderem eiskaltem Wasser, das gefriert, sobald es von der der kalten Luft berührt wird. Wenn er dann von der Sonne berührt wird, schmilzt er nicht etwa, sondern erlangt von ihr seine Reinheit. Durch danach eintretende Kälte gewinnt er eine solche Festigkeit, dass ihn Wärme nichts mehr anhaben kann. Auf diese Weise entsteht der Kristall. Wen die Augen schwach werden, der erwärme in der Sonne einen Kristall und lege diesen dann auf die Augen. Dadurch zieht er die schlechten Säfte aus den Augen und der Mensch bekommt seine Sehkraft zurück. Wer geschwollene Drüsen am Hals hat, solle einen Kristall in der Sonne erwärmen und ihn dann Tag und Nacht auf die Drüsen binden. So soll er regelmäßig verfahren, bis die Schwellungen verschwunden sind. Wenn einer Bauchschmerzen, Magenbeschwerden oder Herzbeschwerden hat, erwärme er einen Bergkristall in der Sonne und gieße Wasser über ihn. Anschließend lege er den Kristall für eine Stunde in dieses Wasser, nehme ihn danach wieder heraus und trinke regelmäßig davon, bis es ihm wieder besser gehen wird. Wem immer wieder die Ohnmacht plagt, der erwärme eine Kristall in der Sonne und binde ihn zwischen Brust und Nabel fest. Auch hilft der Kristall, wenn er in der Sonne erwärmt und mit Wein begossen wird. Dieser Wein solle dann getrunken werden. So verfahre er solange, bis seine Ohnmacht verschwunden ist."

 

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Ich möchte darauf hinweisen, dass die herkömmliche ärztliche Behandlung weiter angewendet werden sollte.


Quellen:

  • wikipedia.org
  • Museum of the History of Science
  • steine-und-minerale.de
  • mineralienatlas.de
  • edelsteine.net
  • Buch von den Steinen, Hildegard von Bingen (1098-1179)
  • Lehren des Hermes Trismegistos, Urvaters der Alchemie, Hermetische Schriften
  • Tabula Smaragdina
  • Schätze der Alchemie - Metall-Essenzen, Ulrich Arndt, Hans Nitsch Verlag

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